Medien über die Rexrodt von Fircks Stiftung
Bergendorfer Zeitung
(veröffentlicht am 08. November 2011)
„3000 Euro für krebskranke Mütter”
(Download-Größe: 499kb)
Bergendorfer Zeitung
(veröffentlicht am 22. Oktober 2011)
„Anton-Rée-Schule drehen für Krebshilfe ihre Runden”
(Download-Größe: 218kb)
ava-magazin.de
(veröffentlicht am 12. Februar 2010)
„Freunde müssen achtgeben, nicht auszubrennen”
(Download-Größe: 438kb)
Westfalenblatt
(Ausgabe 12./13. Dezember 2009)
Dem Krebs mutig davonleben
(Download-Größe: 344kb)
LN Lübeck
(Ausgabe 6. November 2009)
Den Krebs besiegt - und die Angst danach
(Download-Größe: 1,2MB)
Leben? Leben!
(Ausgabe 4/2009)
Wie Annette Rexrodt von Fircks dem Krebs davonlebt
(Download-Größe: 520kb)
BKK gesundheitplus
(Ausgabe September 2009)
Modellprojekt „gemeinsam gesund werden”
(Download-Größe: 1,3MB)
Ärzte Zeitung.de
(veröffentlicht am 04. Juni 2009)
Reha hilft Müttern mit Brustkrebs und ihren Kindern
(Öffnet die Seite in neuem Fenster)
Ratgeber BRUSTKREBS
(Ausgabe 3/2009)
Das Modellprojekt „gemeinsam gesund werden”
(Download-Größe: 426kb)
kidsgo
(Ausgabe 1/2009)
Ja zum Leben - Gemeinsam sind wir stark
(Download-Größe: 124kb)
Ratgeber BRUSTKREBS
(Ausgabe 2008)
Unterstützung für an Brustkrebs erkrankte Mütter und deren Kinder
(Download-Größe: 624kb)
Leben? Leben!
(Ausgabe 2/2008)
Unterstützung für an Brustkrebs erkrankte Mütter und deren Kinder
(Download-Größe: 676kb)
mitten im LEBEN
(Ausgabe 2008)
„Ich entschied mich für das LEBEN”
(Download-Größe: 3,7MB)
az one
(Nummer 5)
Zurück ins Leben
(Download-Größe: 1,3MB)
GESUND
(Oktober - Dezember 2007)
„Ich spürte, dass ich es schaffen kann.”
(Download-Größe: 236kb)
De Dummeklemmer
(51. Woche)
Ein bisschen wie St. Martin
(Download-Größe: 212kb)
Rheinische Post
(24. Dezember 2007)
Damit Mütter und ihre Kinder überleben können
(Download-Größe: 168kb)
Rheinische Post
(31. Oktober 2007)
„Gemeinsam gesund werden”
(Download-Größe: 184kb)
Frau von Heute
(26. Oktober 2007)
„Daniel und Anna-Lena machen mich ganz schnell gesund”
(Download-Größe: 536kb)
Bild der Frau
(1. Oktober 2007)
„Endlich geht es Mami gut”
(Download-Größe: 308kb)
amoena life
(September 2007)
„Ein starkes Team”
(Download-Größe: 220kb)
iKKinform
(September 2007)
Diagnose Brustkrebs - „Gemeinsam gesund werden”
(Download-Größe: 220kb)
Bundesgesundheitsblatt
(September 2007)
Recht auf Gesundheit,
Anrecht auf fürsorgliche
Behandlung
(Download-Größe: 484kb)
Medical Tribune
(September 2007)
„Gemeinsam gesund werden”
In einem Modellprojekt entdecken Brustkrebs-Mütter und ihre Kinder neue Kraftquellen.
(Download-Größe: 1,5MB)
Niebelungen Kurier
(07. Juli 2007)
„Tragen Sie diese Kunde hinaus”
(Download-Größe: 1,7MB)
Wormser Wochenblatt
(01. Juli 2007)
Die Kunst zu leben - mit Krebs
(Download-Größe: 2,5MB)
Rheinische Post
(23. Juni 2007)
Charity mit Herz
(Download-Größe: 1,4MB)
Wochen Spiegel
(01. Juni 2007)
Brustkrebs: Helfen, wenn die Seele weint - Mama, was hast du?
(Download-Größe: 2,3MB)
Südkurier
(14. Mai 2007)
Der wichtigste Satz lautet: Entscheiden Sie sich für das Leben!
(Download-Größe: 1,9MB)
Laura
(März 2007)
Hier finden Mütter und Kinder zurück ins Leben
(Download-Größe: 4,3MB)
Mamamia
(Januar bis März 2007)
Gemeinsam gesund werden
Rehamaßnahme für brustkrebskranke Mütter und ihre Kinder
(Download-Göße: 892kb)
Tina
(Nr. 10, 28. Februar 2007)
Hier wird Müttern mit Brustkrebs geholfen
(Download-Göße: 4,3MB)
Lübecker Nachrichten
(Februar 2007)
Brustkrebs: Eine Frau macht Mut
(Download-Göße: 1,1MB)
Signal
(Januar 2007)
Gemeinsam gesund werden
(Download-Göße: 944kb)
Women's Place
(Januar 2007)
Entscheiden Sie sich für das Leben!
(Download-Göße: 354kb)
Panorama
(13./14. Januar 2007)
Fast alles ist möglich
(Download-Göße: 2,2MB)
Moritz
(Dezember 2006)
Gemeinsam gesund werden
(Download-Göße: 1,4MB)
Rheinische Post
(22. Dezember 2006)
Mit Kind den Krebs besiegen
(Download-Göße: 1,6MB)
Bild am Sonntag
(03. Dezember 2006)
Meine Mami hat Krebs
(Download-Göße: 1,2MB)
NRZ
(02. Dezember 2006)
Ist dein Krebs ein böses Tier?
(Download-Göße: 2,2MB)
Frauenarzt
(November 2006)
Reha für brustkrebskranke Mütter und ihre Kinder
(Download-Göße: 1,2MB)
Lisa
(Nr. 49, 29. November 2006)
„Mama, ich hab dich auch mit ohne Haare lieb...”
(Download-Göße: 2,8MB)
Welt am Sonntag
(26. November 2006)
Geschützter Raum für Mütter und ihre Kinder
(Download-Göße: 1MB)
Der Ratinger - Award für Vorbild-Frau
(15. November 2006)
Ratingerin Annette Rexrodt von Fircks erhält Preis
(Download-Göße: 848kb)
Ostholsteiner Nachrichten
(26. Oktober 2006)
Diagnose Brustkrebs: "Gemeinsam gesund werden"
(Download-Göße: 1,3MB)
Lübecker Nachrichten
(25. Oktober 2006)
Erholung nach Brustkrebs: Gemeinsam gesund werden
(Download-Göße: 1,6MB)
WZ
(23. Oktober 2006)
Krebskranken Müttern Hoffnung geben
(Download-Göße: 1,7MB)
WZ
(23. Oktober 2006)
„Ich möchte mindestens 80 werden”
(Download-Göße: 2,2MB)
Rheinische Post
(30. September 2006)
Die Angst besiegen
(Download-Göße: 1,7MB)
Ratinger Wochenblatt
(28. September 2006)
Gemeinsam gegen den Krebs
(Download-Göße: 1,3MB)
Patientenforum
(September 2006)
Modellprojekt gemeinsam gesund werden der Rexrodt von Fircks Stiftung
(Download-Göße: 2,2MB)
Bild der Frau - Unter den 5 Frauen des Jahres
(September 2006 - Ausgabe Nr. 38)
Annette Rexrodt von Fircks steht zur Wahl zur Frau des Jahres bei "Bild der Frau"
(Download-Göße: 789kb)
Focus-Schule
Mai 2006
Mit der Mama ans Meer
"Gemeinsam gesund werden" sollen an Brustkrebs erkrankte Mütter und ihre Kinder in dem gleichnamigen neuen Projekt der Rexrodt von Fircks Stiftung. Eine Klinik an der Ostsee nimmt Familien nach der Ersttherapie der Mutter für drei bis vier Wochen auf. Die ganzheitliches Behandlung will - unter anderem mit Hilfe von Musiktherapie - Eltern und Kindern einen Ausweg aus der gegenseitigen Belastung mit Ängsten und Leid aufzeigen.
"Wenn bei einer Mutter Krebs diagnostiziert wird, stehen die Kinder meist allein mitten im Chaos, weil alles viel zu sehr mit sich und der Erkrankten beschäftigt sind", weiß Stiftungsgründerin Annette Rexordt von Fircks. Jedes Jahr sind allein in Deutschland etwa 28000 Kinder neu von dieser Situation betroffen. 50 Prozent der Elf- bis 14- jährigen und 39 Prozent der 15- bis 18-jährigen zeigen laut einer Studie der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg daraufhin einen Leistungsabfall in der Schule.
Zurück zum Seitenanfang
Psychologie Heute
Januar 2006
Die Lebensflüsterer
"Entscheiden Sie sich für das Leben", diesen Satz einer Psychologin machte sich Annette Rexrodt von Fircks zum Überlebensmotto. Die Mutter von drei kleinen Kindern war erst 35 Jahre alt, als sie 1998 die Diagnose "Brustkrebs" hörte, die ihr Leben und das ihrer Familie von Grund auf veränderte. Nach der Amputation beider Brüste, Chemo- und Strahlentherapie sowie zahlreichen Operationen wegen Verdacht auf Knochenmetastasen und einem einjährigen Klinikaufenthalt fand sie den Weg zurück in ein neues Leben. Über diese Reise hat sie mit dem Buch "... und flüstere mir vom Leben" einen Bestseller gelandet. Dieser liegt jetzt auch als Hörbuch vor. Eindringlich und emotional bewegend schildert Alexandra Marisa Wilcke als Ich-Erzählerin das Auf und Ab der Gedanken und Gefühle im Prozess der Entscheidungen. Sie spricht über Ängste Sehnsüchte, Freude und Verzweiflung, die Bewältigung des Familienalltags und die Suche nach hilfreichen Strategien zum Überleben. In den Zwiegesprächen mit ihrem treuen imaginären Begleiter Tom, der sie als "innere Stimme" leitet, wird dieser von dem Schauspieler und Moderator Björn Gödde sensibel verkörpert. Die Autorin, der es heute gut geht, hat gerade eine Stiftung für krebskranke Mütter und ihre Kinder ins Leben gerufen, die durch jedes verkaufte Hörbuch mit Euro 2,50 unterstützt wird.
Regine Schulte Strathaus
Zurück zum Seitenanfang
Leben? Leben!
Das Magazin nicht nur für Menschen nach Krebs
Ausgabe 4/2005
Zurück zum Seitenanfang
Rexrodt von Fircks Stiftung für krebskranke Mütter und ihre Kinder
Neues Modell in der Nachbehandlung
In einem ersten Stiftungsprojekt „gemeinsam gesund werden“, soll es ab dem Frühjahr 2006 für Mütter und ihre Kinder erstmalig einen „geschützten Raum“ geben, in dem sie wieder Mut fassen, auf Heilung hoffen und sich, so unbelastet wie möglich, für ein Leben zurück in den Alltag vorbereiten können. Geplant ist eine dreiwöchige onkologische Nachbehandlung mit einem innovativen Behandlungskonzept zunächst für an Brustkrebs erkrankte Mütter mit ihren Kindern im Anschluss an die Ersttherapie. Ein interdisziplinäres Team aus Fachärzten, Psychoonkologen, Kinderpsychologen, Physiotherapeuten und Sozialpädagogen berät und betreut Mutter und Kind während des drei bis vierwöchigen Aufenthaltes. Auch über diesen Zeitraum hinaus, können Mütter und Kinder bei Bedarf weiterhin psychologisch begleitet werden. Ein speziell für das Kind von Psychologen betreuter, klinikeigener e -mail Kummer- und Fragekasten wird eingerichtet und wöchentliche telefonische Gesprächszeiten mit dem bereits vertrauten Arzt oder dem Psychologen der Klinik, bieten Mutter und Kind einen festen Ansprechpartner bei Sorgen, Fragen und Ängsten. Wiederbegegnungen an zwei Wochenenden im Jahr sind geplant. Mehrere Kliniken haben sich für dieses Projekt beworben.
Als Modellvorhaben wird es unter der Leitung des international renommierten Immunologen, Herrn Prof. Zänker, wissenschaftlich betreut und evaluiert und bundesweit von zahlreichen namhaften Medizinern und Psychologen unterstützt. Frau Hilde Schulte, Bundesbeauftragte der Frauenselbsthilfe nach Krebs, ist aktiv im Beirat der Stiftung und trägt wesentlich dazu bei, dieses erste wichtige Stiftungsprojekt unter betroffenen Frauen bekannt zu machen.
Das psychoonkologische Fundament des Stiftungsprojekts ist als wissenschaftlicher Abstract von der British Columbia Cancer Agency in Vancouver für eine Präsentation vor ca. fünfhundert Delegierten aus aller Welt auf der internationalen Konferenz "Ist. International Cancer Control Congress" (23.-26.10.2005) in Vancouver, Kanada, angenommen worden. Die Weltgesundheitsorganisation WHO ist Mitveranstalter dieser Konferenz.
Weitere Informationen ...
Die Stiftung ist für die Umsetzung des Projekts auf Zustiftungen, Sach- und Geldspenden angewiesen.
Eine große Hilfe ist es auch bereits, die Stiftung in der Öffentlichkeit bekannt zu machen und Freunde, Bekannte oder Kollegen über den Sinn und Zweck der Stiftung zu informieren.
Stiftungskonto:
Deutsche Bank Düsseldorf
Stiftungskonto Nr.: 325 3333
BLZ 300 700 10
Zurück zum Seitenanfang
Rheinische Post
26. November 2005
"Kinder stehen im Schatten"
Annette Rexrodt von Fircks, Ratinger Autorin, und gefragte Referentin über das Thema Brustkrebs, hat ein neues Projekt: Mit einer Stiftung möchte sie vor allem Kindern erkrankter Mütter helfen.
Ratingen - Die Diagnose Krebs verändert das Leben. Für immer. Für alle irgendwie Beteiligten. 51.000 Frauen müssen diese Erfahrung jährlich in Deutschland machen. Sie erkranken an Brustkrebs. 30 Prozent von ihnen haben Kinder, die noch zu Hause leben. Um diese möchte sich künftig Annette Rexrodt von Fircks besonders kümmern. "Wenn die Mutter erkrankt, bricht zunächst einmal alles zusammen", weiß die 44-jährige dreifache Mutter aus eigener Erfahrung. "Es ist eine Katastrophe. Man selbst weiß nicht, wie es weitergehen soll, ist voller Todesangst. Und drumherum versinkt alles im Chaos. Die Kinder bleiben dabei häufig auf der Strecke. Deshalb hat sie eine Stiftung gegründet, mit der sie eine Einrichtung für brustkrebskranke Mütter mit ihren Kindern fördern will. Sie können dort gemeinsam wohnen und erfahren Betreuung von einem Team aus Fachärzten und Psychologen.
Annette Rexrodt von Fircks weiß, wovon sie spricht. Sie war 35 Jahre alt, als Ärzte bei ihr die Diagnose stellten: Brustrkebs, forgeschrittenes Stadium, Prognose schlecht. Ihre Kinder Charlotte, Sebastian und Lionel waren damals drei, fünf und sieben Jahre alt. Und zum Glück gerade in Urlaub mit den Großeltern. "Ich konnte meinen Kindern lange Zeit nicht sagen, wie krank ich war. Ich war selbst so voller Entsetzen und Angst - ich wäre dabei zusammengebrochen", erinnert sie sich. "Man versucht immer, stark vor den Kindern zu sein, nicht zu weinen, fröhlich zu wirken. Ich erinnere mich noch ganz genau wie ich eines Tages am Herd stand und Pfannkuchen für meine Kinder buk. Während sie alle sagten, ob sie Zucker oder Puderzucker drauf wollten, hätte ich losheulen können", sagt von Fircks.
Heute würde sie manches anders machen: "Die Kinder spüren ganz genau, wie es der Mutter geht. Sie merken, wenn sie traurig ist und Angst hat. Dies sollte man nicht immer verbergen. Man darf ruhig mal weinen. Muss aber gleichzeitig den Kindern auch ganz klar vermitteln, dass die Eltern Hilfe suchen und gut versorgt sind." "Ist das ansteckend?", "Stirbt Mama?", "Ist das ein Tier?" Unendlich viele Fragen stellen Kinder.
"In unserer Einrichtung werden die Kinder an die Hand genommen. Sie setzt an, wenn die Mutter nach Operation und Chemotherapie in die Reha kommt. Dann kann sie sich für einen Platz in "unserem" Haus bewerben. Sie muss bereit sein, sich auch nach dem dreiwöchigen Aufenthalt weitere fünf Jahre betreuen zu lassen. Denn das neue Konzept der "Mutter-Kind-Klinik" wird wissenschaftlich begleitet und ausgewertet, so Rexrodt von Fircks. Als Partner hat sie Professor Zänker, Immunologe an der Universität Witten/Herdecke, gewonnen.
Regina Hartleb
Zurück zum Seitenanfang
WAZ
12. November 2005
DELIKAT Essen
Die gebürtige Essenerin Annette Rexrodt von Fircks hat eine "Stiftung für krebskranke Mütter und ihre Kinder" ins Leben gerufen. Im Frühjahr 2006 soll das erste Projekt "Gemeinsam gesund werden" umgesetzt werden. Die Bestsellerautorin, einst selbst Betroffene, hegte schon seit langem den Wunsch, sich für krebskranke Mütter und ihre Kinder zu engagieren. Gemeinsam mit dem Immunologen Prof.Zänker von der Uni Witten/Herdecke entwickelte sie ein innovatives Konzept für die psychoonkologische Nachbehandlung. Das erste Projekt der Stiftung wurde jüngst auf dem "Ist.International Cancer Control Congress in Vancouver präsentiert.
Michael Köster
Kieler Nachrichten
24. Okotber 2005
Annette Rexrodt von Fircks spricht Krebspatienten Mut zu
Damp - Den ersten landesweiten Krebsinformationstag veranstaltete die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft am Wochenende in Damp. Zum Auftakt erzählte die Autorin und selbst an Krebs erkrankte Annette Rexrodt von Fircks aus ihrem Leben und von ihren Erfahrungen...
Eine Stiftung für krebskranke Mütter und ihre Kinder hat sie zu Beginn des Jahres ins Leben gerufen. Im kommenden Frühjahr soll die Einrichtung ihre Arbeit aufnehmen. Im Anschluss an die Ersttherapie betreuen Psychoonkologen, Kinderpsychologen, Physiotherapeuten und Sozialpädagogen die Frauen und ihre Kinder. "Zu oft werden gerade auch die Kinder traumatisiert und mir ihren Sorgen und Ängsten allein gelassen", begründet Annette Rexrodt von Fircks ihr Engagement.
Zurück zum Seitenanfang
Deggendorfer Zeitung
4. Oktober 2005
Strategien für Mut und Hoffnung neben der modernen Schulmedizin – „bewegender“ Vortrag
Deggendorf. „Es waren drei Worte – ich habe Krebs – und einskommafünf Sekunden und die Erde hat aufgehört, sich zu drehen“, erinnert sich Annette Rexrodt von Fircks an den März 1998. Damals war sie 35, Mutter von drei kleinen Kindern (3, 5 und 7). Die Diagnose sah sehr schlecht aus, die Ärzte hätten ihr keine Überlebenschance gegeben.
Am Samstag ist Annette Rexrodt von Fircks zum Auftakt des „weltweiten Aktionsmonats im Kampf gegen Brustkrebs“ nach Deggendorf gekommen. Eine zierliche Frau mit rotblond-leuchtenden Haaren, mit sanfter, aber eindringlicher Stimme, die freudestrahlend erzählt, dass sie in Deggendorf ein Geschäft mit Farben für Seidenmalerei entdeckt hat. „Das gibt es bei uns in Ratingen nicht mehr“. Seidentücher sollen entstehen, mit dem Emblem der im August 2005 gegründeten Rexrodt von Fircks Stiftung, die sich ein neues Behandlungsmodell für krebskranke Mütter und ihre Kinder auf die Fahnen geschrieben hat ...
Sie mag es gar nicht, wenn „vom Kampf gegen den Krebs“ die Rede ist, sie habe sich, verrät sie, die „Chemotherapie zum Verbündeten gemacht“. Es gehe ums Leben, um des Lebens willen und nicht, um nicht zu sterben“, erklärt die agile Person, der es widerstrebt, wenn Journalisten schreiben, „wie sie den Krebs überwunden hat“, es müsse heißen: „überwindet“, sagt die Autorin, denn immer noch nicht ist der Tag x da“ ...
Ihren Kindern hat sie erst von ihrer Krankheit erzählt, als der Krebs durch die Glatze sichtbar war: „Ist Krebs ein Tier?“ hatte Charlotte, die Kleinste, gefragt, Sebastian, damals fünf, wollte wissen, „wieso hat man dir die Brüste abgeschnitten, wenn du doch Medikamente bekommst?“ und Lionel (7) reagierte mit: „Musst Du sterben? Wachsen die Haare wieder nach?“ Sie habe versucht, auf jede Frage eine ehrliche Antwort zu geben, sagt die Mutter...
Josefine Eichwald
Zurück zum Seitenanfang
NRZ
16. September 2005
Eine Frau mit Visionen
Gesundheit / Annette Rexrodt von Fircks überstand eine schwere Krebserkrankung. Jetzt gründete sie eine Stiftung, um anderen Müttern und Ihren Kindern zu helfen.
... Regierungspräsident Jürgen Büssow überreichte ihr gestern die Urkunde. Jetzt peilt Annette Rexrodt von Fircks an, erst mal sechs Millionen Euro zu sammeln – „und loszulegen.“
Sie hat es selbst erfahren: Gemeinsam mit ihren Kindern war sie in einer Reha-Klinik für krebskranke Frauen. „Ich suchte Zuspruch, Mut und Hoffnung. Aber ich traf Frauen, die Metastasen hatten, die sehr krank waren. Ich konnte nicht umhin, Vergleiche anzustellen.“ Sie erlebte wie geschockt ihre Kinder waren, weil viele Mütter dort schon das zweite oder dritte Mal die Haare verloren hatten, „Weil der Krebs wieder kam.“ Wie sich niemand um diese traumatisierten Kinder kümmerte. „Die Folge ist Angst und Resignation“.
So reifte in ihr ein Plan: „Wir brauchen spezielle Reha-Kliniken, für Frauen, die zum ersten Mal erkranken. Und wir brauchen dort eine psychologische Betreuung nicht nur der Mütter, sondern auch ihrer Kinder.“ Das erste Haus soll von den Erlösen der Stiftung in Kassel oder Timmendorf eingerichtet werden. Die Verhandlungen mit den Krankenkassen wegen der Kosten seien vielversprechend.
... Außerdem soll die Betreuung nach der Entlassung fortgesetzt werden, auch ein Kummerkasten per E-Mail wird angeboten.
Zu den Eigenschaften von Annette Rexrodt von Fircks gehört zweifellos Überzeugungskraft. So hat sie etliche Mitstreiter gefunden: Unter ihnen ein Banker, der gestern mit einem Scheck anreiste. Und ein ehemaliger Studienfreund, der heute einen Verlag besitzt und die Verwaltung der Stiftung managt. So bekommt ihr Optimismus immer wieder Flügel.
Ute Rasch
Zurück zum Seitenanfang
WELT KOMPAKT
16. September 2005
Stiftung für krebskranke Mütter und ihre Kinder gegründet
Düsseldorf – „Anderthalb Sekunden und die Erde hörte auf sich zu drehen.“ Die Brustkrebsdiagnose war ein Schock für Annette Rexrodt von Fircks. „Dennoch habe ich mich für die Hoffnung entschieden.“ Die 44 jährige hat den Krebs besiegt und möchte nun anderen Frauen, die sich in dieser Situation befinden, helfen. Sie gründete die Rexrodt von Fircks Stiftung. Regierungspräsident Jürgen Büssow überreichte ihr gestern offiziell die Stiftungsurkunde.
Die Stiftung ist etwas besonderes. Denn hier stehen neben den betroffenen Frauen auch deren Kinder im Mittelpunkt. Das Stiftungsprojekt „gemeinsam gesund werden“ soll für Mütter und ihre Kinder einen „geschützten Raum“ bieten, in dem sie wieder Mut fassen können und möglichst gemeinsam genesen. Erkrankte Mütter können nach der Ersttherapie andere betroffene Mütter treffen, die Kinder erfahren, dass sie nicht allein sind.
Zurück zum Seitenanfang
Rheinische Post
16. September 2005
Krebs: Stiftung hilft gegen Angst
Annette Rexrodt von Fircks erkrankte vor Jahren an Brustkrebs. Die Mutter von drei Kindern hat die Krankheit mittlerweile im Griff und will vielen Frauen in ähnlicher Situation Mut machen. Sie veröffentlichte ihre Erfahrungen in mehreren Büchern, besucht Fernsehsendungen und hält Vorträge in ganz Deutschland. Täglich bekommt sie Anrufe, Briefe und e-mails von Müttern und Kindern. „Besonders die Kinder werden sehr vernachlässigt. Ich weiß, wie groß das Leid, die Verzweiflung und die Angst bei Kindern sind“, berichtet Fircks. Jetzt hat sie eine Stiftung für krebskranke Mütter und ihre Kinder gegründet. Das erste Projekt „Gemeinsam gesund werden“ startet Anfang 2006 in zwei deutschen Kliniken und will Müttern und Kindern nach der Ersttherapie Mut machen und beide durch fachkundige Betreuer für ein Leben im Alltag vorbereiten. Die Stiftung übernimmt die Mehrkosten, die nicht durch Krankenkassen gedeckt sind. Es erfolgten bereits Spenden von La Roche und der Deutschen Bank ...
Zurück zum Seitenanfang
Bild Zeitung - Düsseldorf
16. September 2005
Nie die Hoffnung aufgeben, Lebensfreude entwickeln – das ist ihre Waffe gegen die schlimmste Krankheit
...Bild: Sie haben eine Stiftung für krebskranke Mütter mit Kind gegründet. Warum?
„Das Projekt heißt „Gemeinsam gesund werden“. Aus den Gesprächen mit anderen Betroffenen ist diese Idee entstanden. Es gibt zu wenig geschützte Räume für krebskranke Frauen. Wo sie sich in Ruhe zurückziehen, wieder Mut und Hoffnung schöpfen können. Und wo sie sich „unbelastet“ für ein Leben zurück in den Alltag vorbereiten können.“
Bild: Wie sieht das Projekt genau aus?
„Geplant ist eine dreiwöchige, onkologische Nachbehandlung für Mütter mit ihren Kindern im Anschluss an die Erst-Therapie. Zwei Kiliniken – Kassel und Timmendorfer Strand – sind schon interessiert. Mutter und Kind werden fünf Jahre begleitet.“
Bild: Ihr Bestseller „ ... und flüstere mir vom Leben“ ist jetzt ins Englische übersetzt worden. Sind Sie stolz?
„Ja, sicher! Ich habe viel dafür gearbeitet. Das Buch wird in Japan, Polen und Amerika erscheinen.“
...
Bild: Was sagen Sie denen, die gerade die Krebs-Diagnose erfahren haben?
„Sich für die Hoffnung entscheiden! Das ist eine Entscheidung FÜRS Leben!“
Katja Derstroff
Zurück zum Seitenanfang
Rheinische Post
13. September 2005
Mitten im Leben
Drei Bücher hat sie über ihre Krebs-Erkrankung und die Folgen geschrieben, jetzt hat Annette Rexrodt von Fircks eine Stiftung gegründet. Ihr Ziel: Krebskranken Müttern und ihren Kindern einen geschützten Raum zu bieten.
... aus Lesungen und Diskussionen kennt die Autorin die dringlichsten Fragen und Nöte von Krebspatienten und ihren Familien. Auch ihr aktuelles Projekt entstand aus eigenen Erfahrungen. Annette Rexrodt von Fircks gründete die Stiftung mit dem ersten Projekt „gemeinsam gesund werden“, die am Donnerstag mit der Verleihung der Stiftungsurkunde durch Regierungspräsident Jürgen Büssow ihre Arbeit aufnehmen wird. Ihr Ziel: eine Reha-Einrichtung für Mütter mit der Erstdiagnose Krebs und ihre Kinder, in der sie sich so unbelastet wie möglich auf eine Rückkehr in den Alltag vorbereiten können. Im Moment wird mit mehreren Kliniken verhandelt.
Viel Mit den Kindern geredet
Wie sehr Kinder krebskranker Mütter leiden können, weiß Annette Rexrodt von Fircks von Sebastian, Lionel und Charlotte, heute 14, zwölf und zehn jahre alt. Von Anfang an hat sie ihre drei Kinder mit jeder Therapiephase vertraut gemacht: „Sie sind stabil, ich habe in ihre Seelen wohl ein starkes Bäumchen pflanzen können.“
Regina Goldlücke
Zurück zum Seitenanfang