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Pressemitteilung

Projekt „gemeinsam gesund werden“ der Rexrodt von Fircks Stiftung:

Besonders gute Erholung krebskranker Mütter, weniger psychische Auffälligkeiten der Kinder

Ratingen/Marburg, Juni 2009 – Mütter erholen sich sehr gut von ihrer Brustkrebserkrankung, wenn sie gemeinsam mit ihren Kindern am Rehabilitationsprojekt „gemeinsam gesund werden“ teilnehmen. Zugleich verbessert sich die psychische Gesundheit der Kinder. Dies zeigen die Zwischenergebnisse der wissenschaftlichen Evaluation zum Modellprojekt „gemeinsam gesund werden“. Seit 2006 wird dieses Projekt von der Rexrodt von Fircks Stiftung in der Klinik Ostseedeich in Grömitz umgesetzt. Dabei wird brustkrebskranken Müttern eine Rehamaßnahme angeboten, die sie gemeinsam mit ihren Kindern wahrnehmen können. Jährlich nehmen ca. 450 betroffene Mütter und 700 Kinder aus ganz Deutschland das Angebot an.

Fühlen sich vor Beginn der Rehamaßnahme ca. 46 Prozent der teilnehmenden Mütter durch ihre Krankheit stark belastet, sinkt diese Zahl ein Jahr nach der  Teilnahme an der Maßnahme auf 15 Prozent ab. Die Zahl der Kinder, die emotional auffällig sind, liegt vor der Anreise nach Grömitz bei 28 Prozent. Ein Jahr nach Beendigung der Maßnahme sind die Kinder gegenüber Vergleichsgruppen nicht mehr stärker beeinträchtigt. Das Team der Klinik für Kinder- und Jugendpsychatrie und –psychotherapie an der Philipps-Universität Marburg um Prof. Fritz Mattejat hat zu vier Zeitpunkten Daten von Müttern und Kindern zu Zufriedenheit, Belastung und Lebensqualität erhoben. Eine erste Auswertung direkt im Anschluss an die Rehamaßnahme ergab bereits, dass 94 Prozent der Mütter, 91 Prozent der Kinder und 98 Prozent der Väter diese als gut bis sehr gut bewerten. Die wissenschaftliche Begleitung des Projektes läuft noch bis 2010.

Bislang hat die Studie bereits mehr als 700 Teilnehmerinnen. Ein Teil der Daten wurde bereits hinsichtlich der Entwicklung im Verlauf eines Jahres nach der Rehamaßnahme analysiert. Das Ergebnis übertraf dabei deutlich die Erwartungen: „Mütter und Kinder haben sich nach Beendigung der Rehamaßnahme deutlich erholt und diese positive Veränderung bleibt auch im darauf folgenden Jahr nachhaltig stabil“, konstatiert Mattejat.  

Integriertes Behandlungskonzept schützt Kinder und ihre Mütter

Das Modellprojekt „gemeinsam gesund werden“ wurde als erstes stationäres Behandlungsprogramm im deutschen Sprachraum so konzipiert, das es Therapiebausteine sowohl für die an Brustkrebs erkrankte Mutter als auch für ihre Kinder und ihren Partner enthält. Ziel ist es, kurzfristig und langfristig die Lebensqualität der an Mammakarzinom erkrankten Mütter und ihrer Kinder zu verbessern. Dazu wird Familien durch ein interdisziplinäres Behandlungsteam auf allen relevanten Interventionsebenen, z.B. bei medizinischen und psychologisch-psychotherapeutischen Fragen, Unterstützung angeboten. Die Rexrodt von Fircks Stiftung führt das Projekt mit Unterstützung der gesetzlichen Krankenkassen sowie privaten Kostenträgern in der Klinik Ostseedeich durch.

„Mama musst Du sterben?“

Annette Rexrodt von Fircks gründete 2005 die „Rexrodt von Fircks Stiftung für krebskranke Mütter und ihre Kinder“ und startete im Oktober 2006 das Modellprojekt „gemeinsam gesund werden“. Die Bestseller-Autorin ist selbst Betroffene und Mutter dreier Kinder. „Der Krebs war häufig ein zentrales Thema in meiner Familie, und Fragen wie: „Mama musst Du sterben? Kann ich das auch kriegen? Kommt Krebs wieder zurück?“ bestimmten unseren Alltag“, so Annette Rexrodt von Fircks. Die Stiftung gründete sie unter anderem, um Mütter und Kinder in dieser Krise zu stützen und um ihnen vor allem neue Perspektiven aufzuzeigen. Der Bedarf ist groß: allein in Deutschland erkranken jedes Jahr ca. 60.000 Frauen an Brustkrebs, 30 Prozent davon haben versorgungsbedürftige Kinder. Laut einer Erhebung des Robert-Koch-Instituts sind bundesweit insgesamt ca. 200.000 Kinder durch eine Krebserkrankung eines Elternteils betroffen. Vor allem jüngere Kinder sowie solche, die bereits Verluste nahestehender Personen erlebten und deren Eltern depressiv auf die eigene Erkrankung reagierten, sind im höchsten Maße gefährdet. Viele Eltern können angesichts der eigenen Erkrankung und der damit verbundenen Probleme nicht offen mit ihren Kindern über Ängste und Sorgen sprechen. Ungefähr die Hälfte der Kinder entwickelt Verhaltensauffälligkeiten und körperliche Symptome, zeigt einen schulischen Leistungsabfall oder gerät in soziale Isolation. Hier greift die Stiftung mit dem Modellprojekt ein und öffnet damit eine wichtige Tür, um in Zukunft noch mehr betroffenen Familien helfen zu können. Weitere Informationen und Fotodownload unter www.rvfs.de, www.gemeinsam-gesund-werden.de und www.ggw-begleitstudie.de

Kontakt:
we care communications e.K.
Maitreya Gipser Seewartenstr. 10 / Haus 5
20459 Hamburg
Tel. 040 756639-20
E-Mail: gipser@wecare-communication.com





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